Anlagestrategie

Vier Möglichkeiten, um das Nachhaltigkeitsengagement eines Unternehmens besser zu verstehen

ESG-orientierte Fragen und Konzepte, die uns zu besseren Investoren, Verbrauchern und Unternehmern machen können.

Jessica Matthews, Global Head of Sustainable Investing, J.P. Morgan Private Bank

Bob Barbetti, Head of Executive Compensation Advisory, J.P. Morgan Private Bank

 

Heutzutage berücksichtigen immer mehr Menschen auch das Thema Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG), wenn es darum geht, wo sie einkaufen, wo sie arbeiten und wie sie investieren.

In zwei aktuellen Studien gaben 75 % der Befragten an, dass sie eher bei Unternehmen einkaufen oder arbeiten würden, die ihre ESG-Werte teilen.1 Zudem sind 75 % der weltweiten Vorstandsmitglieder und leitenden Angestellten der Meinung, dass eine gute ESG-Bilanz einen wesentlichen Beitrag zur finanziellen Performance leistet.2

Doch obwohl der Fokus auf ESG kontinuierlich zunimmt, kann die effektive Beurteilung der ESG-Praktiken eines Unternehmens oft eine Herausforderung darstellen. Grund sind uneinheitliche Offenlegungsstandards und fragmentierte Daten, die je nach Unternehmen, Branche und Region stark variieren können.

Vor diesem Hintergrund kann es hilfreich sein, sich die folgenden vier Fragen zu stellen, um das Engagement eines Unternehmens für eine gute ESG-Praxis besser zu verstehen. Diese Liste soll Ihnen sinnvolle Anhaltspunkte liefern, um nachhaltige Anlagestrategien sorgfältig zu prüfen und sich als Unternehmer in einer zunehmend ESG-fokussierten Welt weiterzuentwickeln.

1. Konzentriert sich das Unternehmen auf ESG-Faktoren, die für sein Geschäft von wesentlicher Bedeutung sind?

Es gibt Hunderte von ESG-Kennzahlen, die ein Unternehmen möglicherweise offenlegen möchte, aber nicht alle sind unbedingt aussagekräftig. Dies hängt von der Geschäftstätigkeit und den Betriebsabläufen des Unternehmens ab. Achten Sie auf bestimmte ESG-Faktoren, die die Geschäftsentwicklung eines Unternehmens tatsächlich beeinflussen können, sowohl in Bezug auf seine Nachhaltigkeitspraxis als auch auf sein finanzielles Wohlergehen.

Zum Beispiel können Treibhausgasemissionen und erneuerbare Energien einen großen ESG-bezogenen Einfluss auf ein Versorgungsunternehmen ausüben, während sie für ein Pharmaunternehmen oder einen Anbieter von Medizintechnik wahrscheinlich von weitaus geringerer Bedeutung sind. Hier stehen in der Regel eher Aspekte wie Produktqualität, Sicherheit und der Umgang mit dem Personalmanagement im Vordergrund.

Mehr zum Thema Wesentlichkeit (Materialität) erfahren Sie hier.

Tipp für Geschäftsinhaber: Ziehen Sie eine Wesentlichkeitsbewertung in Erwägung, um besser zu verstehen, welche Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren sich am meisten auf Ihr Unternehmen auswirken.

2. Wie gut kommuniziert das Unternehmen seine ESG-Bemühungen?

Die besten ESG-orientierten Unternehmensführer sind nicht nur in der Umsetzung von Nachhaltigkeitspraktiken geübt. Sie können ihren Angestellten, Kunden und dem breiteren Markt auch effektiv vermitteln, wie bedeutsam diese Initiativen sind und wie deren Erfolg gemessen wird. Dies kann zu einer größeren Akzeptanz beitragen, wenn neue Geschäftspläne umgesetzt werden sollen, die erhebliche ESG-Änderungen umfassen. Zudem kann es die Kultur eines Unternehmens stärker zur Geltung bringen und sowohl seine Marke als auch seinen Ruf verbessern, indem es in der Praxis konsequent für seine Werte und Kernprinzipien eintritt und diese artikuliert.

Tipp für Geschäftsinhaber: Beginnen Sie bei Ihren Angestellten. Wenn Ihr Team die ESG-Bemühungen des Unternehmens versteht, trägt dies entscheidend dazu bei, den Kunden und Partnern eine klare Botschaft zu vermitteln.

3. Sind die Vergütungspläne für Führungskräfte auf die ESG-Ergebnisse abgestimmt?

Die Verknüpfung von ESG-Kennzahlen mit der Vergütung von Führungskräften ist eine wirksame Methode, um Veränderungen voranzutreiben. Mittlerweile beziehen 51 % der großen US-Unternehmen ESG-Kennzahlen in ihre Anreizpläne ein, und fast die Hälfte der FTSE-100-Unternehmen gibt messbare ESG-Ziele für ihre CEOs vor.

Folgende Arten von Programmen können sinnvoll sein:

  • Identifizieren Sie ESG-Themen als strategische Priorität für das Unternehmen
  • Zeigen Sie, dass dieser Aspekt erhöhte Aufmerksamkeit erfordert
  • Definieren Sie den Erfolg
  • Setzen Sie sich realistische, oft mehrjährige Ziele
  • Stimmen Sie die Anreize auf verschiedenen Ebenen der Organisation ab

Wichtig ist, dass diese Bemühungen den Zusammenhang zwischen dem, was gemessen und belohnt wird, sowie den Geschäftszielen und der langfristigen Performance sorgfältig veranschaulichen. Andernfalls kann ein Unternehmen Reputationsrisiken ausgesetzt sein und die Nachhaltigkeitsbemühungen untergraben.

Verschiedene Ansätze: Einige Unternehmen setzen auf Führungsebene ESG-Anreize mit unterschiedlichem Stellenwert ein; dies ermöglicht die Priorisierung (bzw. Unterordnung) von ESG-Zielen mit stärker (bzw. schwächer) definierten Geschäftszwecken. Einige Anreizprogramme umfassen mehrere ESG-Kennzahlen ohne quantitative Zielvorgaben, während andere quantitative, objektive Richtwerte mit klar definierten Zielen festlegen, um echte Fortschritte zu kommunizieren.

Erste Schritte: Sobald die Vorstände geklärt haben, welche ESG-Kennzahlen für das Unternehmen wichtig sind, können sie diese in leistungsorientierte Vergütungspläne einbeziehen. Die Einbindung auf Vorstandsebene ist von entscheidender Bedeutung, da es sich um eine ernsthafte, mehrjährige Initiative handeln muss. Oft kann ein „Scorecard“-Ansatz am Anfang hilfreich sein, um die verschiedenen ESG-Prioritäten eines Unternehmens festzulegen und in Vergütungsanreize umzusetzen. Dieser Ansatz kann dann schrittweise durch konkrete Kennzahlen abgelöst werden, die den jährlichen Fortschritt im Hinblick auf langfristige Ziele messen, wenn die Führungskräfte mit den Anreizen besser vertraut sind.

Tipp für Geschäftsinhaber: Erklären Sie sorgfältig den Zusammenhang zwischen dem, was gemessen und belohnt wird, sowie den Geschäftszielen und der langfristigen Performance. Andernfalls kann ein Unternehmen Reputationsrisiken ausgesetzt sein und die Nachhaltigkeitsbemühungen untergraben.

4. Wie misst und berichtet das Unternehmen über seine ESG-Auswirkungen?

Die Zahl der offengelegten ESG-Kennzahlen von Unternehmen nimmt auf dem Markt weiter zu. Allein in den letzten zehn Jahren ist der Prozentsatz des S&P 500 Index (d. h. der größeren, in den USA ansässigen Unternehmen), der freiwillig Nachhaltigkeitsberichte veröffentlicht, von 20 % auf 90 % gestiegen. Aus globaler Sicht geben europäische Unternehmen mit einer Offenlegungsrate von annähernd 75 % das Tempo vor, gefolgt von den USA mit rund 67 %. Das Schlusslicht bilden asiatische Firmen, die im Durchschnitt etwas mehr als die Hälfte der Indikatoren offenlegen.

Darüber hinaus nutzen viele Unternehmen mittlerweile die Materiality Map® des Sustainability Accounting Standards Board, die relevante ESG-Offenlegungsthemen in verschiedenen Branchen und Sektoren identifiziert und vergleicht. Zudem gibt es themenspezifische Rahmenwerke wie die „Task Force on Climate-Related Financial Disclosures“. Diese Initiative unterstützt die Unternehmen dabei, einen einheitlicheren Ansatz für die Berichterstattung über klimabezogene Risiken und Chancen anzuwenden.

Den von J.P. Morgan Chase & Co. erstellten „Environmental Social & Governance Report“ finden Sie hier.

Trotz dieser vielversprechenden Trends besteht weiterhin ein echter Bedarf an jährlicher, standardisierter und integrierter Berichterstattung, um wesentliche ESG-Themen anzusprechen, die eindeutig mit den entscheidenden Geschäftsfaktoren eines Unternehmens verbunden sind.

Argumente für vereinheitlichte Daten und OffenlegungenSolange die Daten- und Offenlegungsrichtlinien nicht abschließend geklärt sind, wird es innerhalb der Branchen und Unternehmen im Großen und Ganzen wahrscheinlich bei einer uneinheitlichen Berichterstattung bleiben. Viele Firmen berichten noch immer nicht über wichtige, weithin relevante Indikatoren, wie zum Beispiel die geschlechtsspezifische Entlohnung. Außerdem besteht die Tendenz, in erster Linie darüber zu berichten, was ein Unternehmen richtig macht – warum soll man es nicht hervorheben, wenn man gut abschneidet? Selbst wenn es klare Regeln gibt, gelten diese oft nur für die größten öffentlichen Unternehmen. Die Ausweitung der Berichtspflichten auf die größten Privatgesellschaften sowie kleine und mittlere öffentliche Firmen ist erforderlich, um Unternehmen einheitlicher bewerten zu können.

Vorteile für UnternehmenStandardisierte Nachhaltigkeitskennzahlen schaffen mehr Transparenz, veranschaulichen ESG-orientierte Wachstumspläne und Erfolge und können dem Management die Kapitalallokation auf die jeweiligen Geschäftsbereiche und Initiativen erleichtern. Die effektive Offenlegung und Verwaltung von ESG-Themen kann auch für Unternehmen mit Kundenkontakt besonders wichtig sein, deren Markenwert, Umsatz und damit Marktanteil oft von der Kundenwahrnehmung abhängen.

Vorteile für Verbraucher und Investoren: Konsistentere Meldepflichten sorgen für Transparenz, da es mehr standardisierte Daten gibt, die ausgewertet werden müssen. Verbraucher können auf diese Weise leichter erkennen, wie sie ihre Kaufkraft den Unternehmen zukommen lassen können, die bei entscheidenden ESG-Themen gut abschneiden. Auch Investoren erhalten einen deutlicheren Einblick, um das Wertschöpfungspotenzial eines Unternehmens durch operative Verbesserungen zu beurteilen.

Tipp für Geschäftsinhaber: Nachhaltigkeitsberichte und -kennzahlen schaffen mehr Transparenz und zeigen die ESG-orientierten Wachstumspläne und Erfolge auf. Sie können Ihnen dabei helfen, wichtige geschäftliche Aspekte und Risiken besser zu steuern und das Kapital gezielt in den entsprechenden Geschäftsbereichen und Initiativen einzusetzen.

Entwicklung einer ESG-Mentalität

Das Interesse an nachhaltigen Anlagen wächst stetig. Die Erkenntnis, welche ESG-Überlegungen Ihre Strategie ergänzen können, kann auf effektive Weise zu einer positiven Wirkung beitragen und das Wachstum vorantreiben. Hier bieten sich entweder bestimmte nachhaltige Anlageprodukte oder ein breiteres Spektrum der Unternehmen an, in die Sie investieren möchten. Ihr Team bei J.P. Morgan hilft Ihnen gerne weiter, um mehr über nachhaltiges Investieren zu erfahren und herauszufinden, wie Sie diese Faktoren effektiv in Ihre Anlageentscheidungen einbinden können.

 

 

1 PWC — Entwurf von Eli

2 Willis Towers Watson — Entwurf von Bob

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Wir bevorzugen grundsätzlich Anlagestrategien, die von J.P. Morgan verwaltet werden. Wir gehen davon aus, dass der Anteil der von J.P. Morgan verwalteten Anlagestrategien bei Strategien wie z. B. Baranlagen und erstklassigen festverzinslichen Anlagen (vorbehaltlich anwendbaren Rechts und mandatsspezifischer Erwägungen) hoch ausfallen wird (und zwar bis zu 100 Prozent).

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