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Deglobalisiert sich die Weltwirtschaft?

Seit Beginn des Handelskriegs zwischen den USA und China im Jahr 2018 und insbesondere während der COVID-Pandemie haben Anleger ihre Besorgnis über die Deglobalisierung zum Ausdruck gebracht. Damit ist die Vorstellung gemeint, dass die Welt durch den Handel weniger miteinander vernetzt ist, was sich potenziell negativ auf die Finanzmärkte, das BIP-Wachstum und die Unternehmensgewinne auswirken könnte.

Die gute Nachricht zuerst: Im Jahr 2023 hat keine rasante Deglobalisierung stattgefunden. Die wirtschaftliche Integration und ihre positiven Auswirkungen auf die Gewinnmargen der Unternehmen sind nach wie vor intakt. Und dies trotz zwei gravierender Ereignisse: Die von den USA verhängten Zölle auf zahlreiche chinesische Importe und die nie da gewesenen Sanktionen gegen Russland wegen der Invasion in der Ukraine, die einen noch stärkeren Handelsschock auslösten.

Unsere Analyse der Handelsdaten zeigt, dass sich die Lieferketten als flexibel und widerstandsfähig erweisen, indem die Produktion in andere Länder verlagert wird. Die Lieferketten erfahren eine weitgehende Diversifizierung, was auf eine schrittweise Abkehr von der übermäßigen Konzentration auf China hindeutet. Dies ist positiv für das Wirtschaftswachstum in einer Vielzahl von Ländern und verheißt Gutes für die Widerstandsfähigkeit des globalen Handelssystems gegenüber künftigen wirtschaftlichen Schocks.

Nun die weniger gute Nachricht: Bei einigen wichtigen Importen, insbesondere bei Arzneimitteln („Life Sciences“ und Biotechnologie) und hochentwickelten Waffenkomponenten, sind die USA nach wie vor stark von China abhängig. Dies bereitet beiden großen Parteien in den USA große Sorgen, da es ein Risiko für die nationale Sicherheit darstellt.

Ende November berief sich Präsident Joe Biden auf den Defense Production Act, der während des Zweiten Weltkriegs zur Umwandlung von Fabriken für militärische Zwecke vereinbart wurde. Somit sollte das „Re-shoring“ kritischer Produktionen gefördert werden. das bedeutet eine Rückkehr von Unternehmensaktivitäten in die USA, die zuvor ins Ausland verlegt worden waren. Ein Teil dieser Maßnahme war auf den Mangel an pharmazeutischen Produkten in den USA zurückzuführen.

Im Folgenden wird analysiert, welche Muster sich im internationalen Handel abzeichnen, welche Länder davon profitieren und wie die Aussichten für kritische Güter sind. Außerdem wird untersucht, was der Re-Shoring-Trend für Anleger bedeuten könnte, wenn er sich in den kommenden Jahren fortsetzt.

Die Daten: Globalisierung und sich verändernde Lieferketten

Da China ab 2018 im Zentrum der Handelsspannungen stand, würde man erwarten, dass Chinas Anteil am Welthandel zurückgehen würde, wenn die Welt deglobalisiert. Dennoch ist Chinas Anteil an den weltweiten Exporten gestiegen. Ebenfalls gestiegen ist das Verhältnis des globalen Warenhandels im Vergleich zur globalen Industrieproduktion.1

Eine Deglobalisierung ist in den aggregierten Handelsdaten nicht erkennbar
%; basierend auf 2018 = 100
Quellen: Haver Analytics, Internationaler Währungsfonds, Niederländisches Büro für Wirtschaftspolitikanalyse. Stand der Daten: 30. November 2023.

Unter der Oberfläche gibt es jedoch länderspezifische Unterschiede. China hat seine Dominanz bei den Exporten seit den 2000er Jahren behauptet, als es nach seinem Beitritt zur Welthandelsorganisation seinen Anteil an den US-Importen um 10 Prozentpunkte steigern konnte. Während des Handelskriegs zwischen den USA und China, der 2018 begann, ging der Anteil Chinas an den US-Importen dann deutlich zurück.

Nachdem die USA im Handelskrieg rund 66 % der Einfuhren aus China mit Zöllen belegt haben, hat sich die Herkunft der Importe deutlich verschoben. Während der Anteil Chinas an den US-Importen von 2016 bis 2023 zurückging, wurden diese Rückgänge durch Zuwächse der Mitgliedsstaaten des Verbands Südostasiatischer Nationen (ASEAN) sowie Indiens und lateinamerikanischer Länder ausgeglichen. (Die Länder Mittel- und Osteuropas, des Nahen Ostens und Afrikas [CEEMEA] verzeichneten in diesem Zeitraum keine Zuwächse bei den Handelsanteilen der USA.)

Der Handelskrieg zwischen den USA und China brachte Importanteilsgewinner und -verlierer hervor
Quellen: Haver Analytics, Internationaler Währungsfonds. Datenstand: 24. Oktober 2023. ASEAN: Gemeinschaft der Südostasiatischen Staaten. Unsere Analyse umfasst die folgenden ASEAN-Länder: Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thailand, Vietnam und Singapur (die ASEAN-Mitglieder Brunei, Kambodscha, Laos und Myanmar wurden nicht in unsere Analyse einbezogen). CEEMEA: Mittel- und Osteuropa, der Nahe Osten und Afrika; unsere Analyse umfasst Tschechien, Polen, Ungarn, Russland und die Türkei. LATAM: Lateinamerika. Unsere Analyse umfasst Brasilien, Mexiko, Argentinien, Kolumbien, Chile und Peru.
Anders betrachtet können wir die Verschiebungen auf der Ebene der einzelnen Länder erkennen. Welche Volkswirtschaften liegen an der Spitze, wenn es darum geht, US-Exportanteile zu gewinnen und Chinas Anteilsverluste auszugleichen? Mexiko und Vietnam sind die beiden größten Nutznießer. Auch Indien und Thailand legten deutlich zu. Die andere große Veränderung, die auf Länderebene sichtbar ist, betrifft Russland: Der Verlust des russischen Exportanteils war eine direkte Folge des Kriegs in der Ukraine und der nie da gewesenen Sanktionen, die nach der Invasion verhängt wurden.
Mexiko, Vietnam, Indien und Thailand gewannen die meisten Anteile an den US- Importen
Quellen: Haver Analytics, Internationaler Währungsfonds. Stand der Daten: 24. Oktober 2023.

Die US-Importe von zollpflichtigen Waren aus China gingen um rund 70 Mrd. US-Dollar zurück. Unsere Analyse zeigt, dass Vietnam dabei den größten prozentualen Zuwachs bei den Exporten von zollpflichtigen Waren verzeichnete: Ein Anstieg von 170 %. Aber Mexiko verzeichnete mit mehr als 153 Mrd. US-Dollar die größten Zuwächse in US-Dollar. Die bedeutendsten dieser Exporte: Halbleiter und verwandte elektronische Komponenten, Autoteile und andere Güter, die von den gegen China verhängten Zöllen in Höhe von 25 % betroffen sind, wie beispielsweise Öl aus bituminösen Mineralien.

Der Anhang enthält eine Tabelle, in der die im Handelskonflikt zwischen den USA und China mit Zöllen belegten Waren aufgelistet sind. Außerdem ist im Anhang die Wertveränderungen der US-Importe dieser Waren zwischen 2016 und 2023 für die fünf Länder mit den größten Anteilsveränderungen (China, Mexiko, Vietnam, Indien und Thailand) aufgeführt.

Während die US-Importe von Zollartikeln aus China zurückgingen, waren Mexiko und Vietnam die größten Gewinner
Quellen: Peterson Institute for International Economics, United States International Trade Commission (USITC) DataWeb. Stand der Daten: 30. November 2023. Zollpflichtige Produkte: Produkte, die den Zöllen unterliegen, die die USA im Jahr 2018 gegen China verhängt haben.

Auch ohne den Handelskrieg wäre es wahrscheinlich zu einer gewissen Abwanderung des Handels aus China gekommen. China hat die Wertschöpfungskette erklommen und die Produktion mit geringerer Wertschöpfung an kostengünstigere Standorte verlagert. Beispielsweise stieg die Wertschöpfung Chinas bei Maschinen- und Ausrüstungsexporten in dem genannten Zeitraum deutlich an, während die Wertschöpfung bei den Bekleidungsexporten schrumpfte.2 Da die Arbeitskosten in China gestiegen sind, macht es immer weniger Sinn, weniger komplexe und arbeitsintensive Produktionen dort zu belassen.

Dies wird relevant, wenn man die heutige Abhängigkeit der USA von hochentwickelten chinesischen Exporten berücksichtigt, darunter Biotechnologie und fortschrittliche Waffenkomponenten. Je mehr China durch verschiedene Subventionen, Anreize und die Struktur seiner Wirtschaft einen Schutzwall um seine hochentwickelten Exporte errichtet,3 desto schwieriger wird es für die USA, das Risiko gegenüber China in kritischen Bereichen der nationalen Sicherheit zu reduzieren.

Umschlag, Wertschöpfung und Importsubstitution

Generell können wir nicht genau sagen, inwieweit der Handelskrieg, die Verlagerung von Billigproduktion aus China ins Ausland oder der Krieg in der Ukraine für die Exportgewinne anderer Länder in die Vereinigten Staaten verantwortlich waren. Wir haben jedoch Erkenntnisse gewonnen, indem wir Handelsdaten auf granularer Ebene segmentiert haben.4

Darüber hinaus stützt unsere Analyse die Vermutung, dass die Umlenkung der Handelsströme (Warenumschlag über ein Drittland) in Vietnam stärker ausgeprägt war als in Mexiko. Die verstärkte inländische Produktion dürfte Mexikos Exportzuwächse wesentlich vorangetrieben haben.5 Dieses Merkmal des Wachstums der mexikanischen Exporte in die USA spricht für die Annahme, dass die Importbasis der USA, gestützt durch die Nähe Mexikos und seine Anbindung an das amerikanische Schienennetz, widerstandsfähiger wird.

Unternehmen versuchen zunehmend ihre Lieferketten durch Re-Shoring (oder „Near-Shoring“) der Produktion zu stärken, wie es eine umfangreiche Studie des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu diesem Thema beschreibt. Die Erwähnung der Begriffe Re-Shoring, On-Shoring und Near-Shoring in Präsentationen zu Unternehmensergebnissen hat sich seit Beginn des Handelskriegs zwischen den USA und China „fast verzehnfacht“.6

Wichtig ist auch, dass sich die mexikanische Regierung für eine höhere Wertschöpfung einsetzt. Die „Ursprungsregeln“ des US-Mexiko-Kanada-Abkommens (USMCA) von 2018 erfordern nordamerikanische Inputs in die Produktion, insbesondere im Automobilsektor.7

Die Verlagerung von Aktivitäten nach Mexiko dürfte jedoch kaum ein Segen für die Beschäftigung sein: Der Beschäftigungsanteil im verarbeitenden Gewerbe in Mexiko ist in den letzten Jahren tatsächlich gesunken,8 wahrscheinlich aufgrund der industriellen Automatisierung. Dies könnte eine allgemeinere, größere Verschiebung widerspiegeln: Da die industrielle Automatisierung weltweit zunimmt, könnte das globale Handelssystem in eine Situation geraten, in der Unternehmen nicht mehr in erster Linie nach den niedrigsten Arbeitskosten optimieren, sondern nach anderen Kostenfaktoren wie Transportkosten.9 In dieser Hinsicht sticht Mexiko hervor, wo die Transportkosten in die USA deutlich niedriger als in China sind.

Mexiko zeichnet sich durch seine günstigen Transportkosten in die USA aus
Quelle: U.S. Census Bureau. Stand der Daten: 30. November 2023.

Der Handelskrieg zwischen den USA und China hat auch zu einem deutlichen Rückgang der chinesischen Halbleiterexporte (und der entsprechenden Anlagen) in die USA geführt. Seit 2016 sind sie um rund 54 % gesunken. Die chinesischen Halbleiterexporte konnten nicht ohne Weiteres durch andere Chiphersteller ersetzt werden, insbesondere weil China sich auf „ältere“ (weniger fortgeschrittene) Chips mit geringeren Gewinnmargen spezialisiert hat.

Dieser Mangel an Substitution spielte wahrscheinlich eine wichtige Rolle beim Inflationsschock, der die US-Wirtschaft im Jahr 2021 traf10—der starke Mangel an Chips für Autos und andere Konsumgüter war der Ausgangspunkt des Inflationsschocks im Jahr 2021.11

Dies zeigt die Verwundbarkeit des globalen Handelssystems und warum eine so starke Abhängigkeit von China bei wichtigen Importen – dem Thema, dem wir uns als Nächstes zuwenden – nicht nur ein nationales Sicherheitsrisiko, sondern auch ein wirtschaftliches Risiko darstellen kann. Es zeigt auch, warum die Rückverlagerung von Lieferketten auf lange Sicht zu einer größeren Widerstandsfähigkeit des Handelssystems führen und so zum Schutz vor künftigen Schocks beitragen kann.

Bei systemkritischen essentiellen/substantiellen Importen vollzieht sich ein Wandel

Die Abhängigkeit von China bei einer Reihe von Schlüsselprodukten, darunter „Life Sciences“, Biotechnologie und hochentwickelte Waffenkomponenten, wird von beiden großen Parteien in den USA als erhebliches Risiko für die nationale Sicherheit angesehen.

Wie haben sich die US-Importe dieser strategischen Güter verändert, die vom U.S. Census Bureau als „Advanced Technology Products“ (ATPs) definiert werden? ATPs umfassen 10 große Kategorien (jährlich aktualisiert): Biotechnologie, “Life Sciences“, Optoelektronik, Information und Kommunikation, Elektronik, flexible Fertigung, fortschrittliche Materialien, Luft- und Raumfahrt, Waffen und Nukleartechnologie.12 Überraschenderweise waren fortschrittliche Technologieprodukte weniger von den US-Zöllen betroffen als andere Warenkategorien.

Importe von fortschrittlichen Technologieprodukten aus China waren weniger von den Zöllen betroffen
Quellen : Census Bureau, USITC DataWeb. Datenstand: 30. November 2023. ATP: Produkte mit fortschrittlicher Technologie.

Ein Teil der fortschrittlichen Technologieprodukte wurde im Handelskrieg mit hohen Zöllen belegt. Bei diesen Produkten handelte es sich größtenteils um Elektronik, flexible Fertigung, fortschrittliche Materialien, Luft- und Raumfahrt- sowie Nukleartechnik. Aber sie stellten nicht die Mehrheit der ATPs dar, die die Vereinigten Staaten aus China importieren: Nur etwa 45 % der US-Importe von fortschrittlichen Technologieprodukten aus China wurden im Handelskrieg mit Zöllen belegt.

Tatsächlich sind einige fortschrittliche Technologieprodukte von strategischer Bedeutung wie Biotechnologie, „Life Sciences“ und Waffen weniger von Zöllen betroffen. Der Anteil Chinas an diesen Exporten in die USA ist nicht rückläufig, sondern nimmt sogar zu. Innerhalb dieser Produktkategorie ist bemerkenswert, dass China dort, wo die USA keine Zölle eingeführt haben (zollfreie fortschrittliche Technologieprodukte), immer noch zulegen kann: Diese Exporte sind im Vergleich zu 2016 um rund 20 Mrd. US-Dollar gestiegen (Siehe Anhang für eine Aufschlüsselung der Kategorien fortschrittlicher Technologieprodukte, die hinter diesem Anstieg stehen).

Ohne Berücksichtigung der zollpflichtigen Produkte sind Chinas Hightech-Exporte in die USA gestiegen
Quellen: Peterson Institute for International Economics, U.S. Census Bureau, USITC DataWeb. Datenstand: 30. November 2023. ATP: Produkte mit fortschrittlicher Technologie. Nicht zollpflichtige Produkte: Importe, die nicht von den Zöllen betroffen sind, die von den USA gegen China verhängt wurden. 

Die US-Importe lebensrettender Arzneimittel aus China sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Für viele US-Gesetzgeber stellt dies ein nationales Sicherheitsrisiko dar. Das Land hatte jedoch aufgrund begrenzter eigener Produktionskapazitäten kaum eine andere Wahl, als bei Arzneimitteln zunehmend auf China zu setzen.13

Die Biden-Administration ist sich dieser kritischen Situation bewusst und hat sich im November 2023 auf den Defense Production Act berufen. Dieses Gesetz ermöglicht schnellere Investitionen in die heimische Herstellung von wichtigen Medikamenten, medizinische und andere essentielle Produkte, die der Präsident als wesentlich für den nationalen Schutz der USA erachtet.14

Entgegen des Trends, dass andere Länder als China Exportanteile bei zollpflichtigen Waren gewinnen, war ihr Anstieg bei den Ausfuhren zollfreier fortschrittlicher Technologieprodukte in die USA weniger beeindruckend.

Es wird wichtig sein, die Entwicklung der Exporte von zollfreien fortschrittlichen Technologieprodukten weiter zu beobachten. Eine Zunahme in dieser Kategorie in den kommenden Quartalen und Jahren könnte auf eine Verschiebung in der Fabrikationslieferketten hindeuten, insbesondere in Erwartung einer weiteren Anspannung der Handelsbeziehungen zwischen den USA und China.15 Wir werden diese Entscheidungen multinationaler Wirtschaftsführer beobachten, die weiterhin äußerst unsicher über die Absichten der politischen Entscheidungsträger in Bezug auf strategisch wichtige, nicht zolltarifliche ATP-Exporte sind.

Wie bereits erwähnt, haben Zölle bei der Verlagerung von Handelsströmen weg von China eine wichtige Rolle gespielt. Wenn es jedoch um strategisch wichtige Technologieprodukte aus China geht, die nicht mit Zöllen belegt sind, bleiben die chinesischen Exporte in die USA robust. In Relation zum chinesischen BIP sind diese Exporte von zollfreien fortschrittlichen Technologieprodukten in die USA nicht nur stabil, sondern liegen sogar über dem Niveau von 2018, obwohl die US-Importe aus China insgesamt stark zurückgegangen sind.16

Chinas Exporte fortschrittlicher Technologien in die Vereinigten Staaten bleiben robust
Quellen: Peterson Institute for International Economics, U.S. Census Bureau, USITC DataWeb. Datenstand: 30. November 2023. ATP: Produkte mit fortschrittlicher Technologie. Zollpflichtige Exporte: Produkte, die von Zöllen, die die USA gegen China erheben, betroffen sind.

Wohin könnte sich der strategische Handel von hier aus entwickeln?

Der Handelskrieg zwischen den USA und China hatte große Auswirkungen und führte zu einem Rückgang der chinesischen Exporte in die Vereinigten Staaten. Je genauer wir uns jedoch mit den Einzelheiten des Handelsrückgangs befassen, desto differenzierter sehen wir ein Bild – eines, bei dem die Vereinigten Staaten in bestimmten strategisch wichtigen Handelskategorien immer noch stark von China abhängig sind.

Wir gehen davon aus, dass der US-Gesetzgeber versuchen wird, das Risiko in diesen kritischen Sektoren durch eine Abkopplung vom Handel mit China weiter zu reduzieren. Die genaue Form der Risikominderungsbemühungen wird in hohem Maße vom Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen 2024 abhängen.

Die Demokratische Partei wird wahrscheinlich weiterhin auf eine Politik drängen, die darauf abzielt, die Produktionskosten in den USA und für ihre nahen Handelspartner (wie Mexiko) zu senken und gleichzeitig Steuergelder für eine verstärkte Verlagerung der Produktion in bestimmten Sektoren bereitzustellen (bisherige Beispiele hierfür sind der CHIPS Act von 2022 und der Inflation Reduction Act von 2023).17 Die Republikanische Partei scheint sich in erster Linie darauf zu konzentrieren, die Kosten für im Ausland hergestellte Produkte zu erhöhen (z. B. durch den Einsatz von Zöllen).18

Wie entwickelt sich der Handel in anderen Regionen?

Zwei abschließende Fallstudien veranschaulichen den aktuellen Stand der Globalisierung: Russland ist ein dramatisches Beispiel für Handelsflexibilität und zeigt, wie belastbare Lieferketten die Importe eines Landes trotz beispielloser globaler Sanktionen aufrechterhalten können. Andererseits zeigt das Fehlen eines steigenden US-Exportanteils in Südamerika, wie Schlüsselfaktoren (einschließlich Infrastruktur und gesellschaftliche Entwicklung) den Handel behindern können, trotz des Potenzials, das ein flexibles globales Handelssystem bietet.

Russland: Ein dramatisches Beispiel für Handelsflexibilität

Der Handel mit Russland seit Ausbruch des Kriegs in der Ukraine ist ein dramatisches, aktuelles Beispiel für Handelsflexibilität. Die globalen Fabrikatioslieferketten haben in den letzten 18 Monaten eine solche Widerstandsfähigkeit bewiesen, dass sie im Wesentlichen die russische Wirtschaft gerettet haben. Handelsflexibilität ist der Hauptgrund dafür, dass der IWF seine Prognose für das russische BIP seit April 2022 drastisch nach oben korrigiert hat. Damals prognostizierte der IWF einen Rückgang um 10,6 % bis 2023 (im Vergleich zum Niveau von 2021). Jetzt sieht der IWF die russische Wirtschaft um 0,13 % wachsen.

Der russischen Wirtschaft geht es weitaus besser als erwartet
Quellen: Haver Analytics, Internationaler Währungsfonds. Stand der Daten: 31. Oktober 2023. Zukünftige Schätzungen basieren auf IWF-Prognosen.
Um herauszufinden, welche Veränderungen dazu beigetragen haben, die russische Wirtschaft über Wasser zu halten, haben wir die gleiche Analyse wie für das Re-Shoring weg von China durchgeführt, indem wir die Exporte nach Russland von 2021 bis 2023 betrachtet haben. Während die Anteile der Exporte aus den USA und Europa nach Russland zurückgehen, wird dies durch einen starken Anstieg der Exportanteile Chinas und (in geringerem Maße) Indiens sowie der Länder West- und Zentralasiens, einschließlich der Türkei, Armeniens, Kasachstans, Kirgisistans und Aserbaidschans, ausgeglichen.
Russlands Handel hat sich vom Westen hin zu einer starken Abhängigkeit von China verlagert
Quellen: Internationaler Währungsfonds, Haver Analytics. Stand der Daten: 30. September 2023.

Südamerika: Viel Potenzial, wenig Fortschritt

Wir hatten erwartet, dass die Diversifizierung des Handels für die Länder Südamerikas zu einem starken Anstieg des Anteils der Exporte in die USA führen würde. Diese Länder haben eine günstige Nähe zu den Vereinigten Staaten und historisch enge geopolitische Beziehungen zu ihnen. Stattdessen gab es für Brasilien, Kolumbien, Argentinien, Chile und Peru nahezu keine Exportverlagerung.

Die Gründe für die schwache Entwicklung in der Region sind vielfältig.

Geringe Fertigungskomplexität: Von den gesamten Importen fortschrittlicher Technologieprodukte in die USA im Jahr 2023 geht der Anteil Südamerikas gegen Null (0,31 %). Die wichtigsten Exporte der größten Volkswirtschaften sind Primärgüter: Eisenerz in Brasilien, Kupfererz in Peru und Chile und Rohöl (und Kaffee) in Kolumbien.

Lateinamerikanische Volkswirtschaften exportieren hauptsächlich Rohstoffe
Quellen: Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Stand der Daten: 31. Dezember 2021. Es handelt sich um die aktuellsten verfügbaren Daten.

Schlechte Qualität und begrenzte Handelsinfrastruktur: In einer hypothetischen Welt, in der die Infrastrukturdefizite der südamerikanischen Länder im Vergleich zu den fortgeschrittenen Volkswirtschaften halbiert würden, wären ihre Exporte um 30 % höher.19 Die Transportkosten in die Vereinigten Staaten sind hoch (im Gegensatz zu Mexiko verfügt der Kontinent nicht über eine direkte Anbindung an das US-amerikanische Schienensystem). Das ehrgeizige Projekt der Bi-Oceanic Railway, die die Pazifikküste Perus mit der Atlantikküste Brasiliens verbinden soll, würde die Transportkosten vor allem nach Europa und Asien senken, stößt aber immer wieder auf Rückschläge (u. a. aus Umweltgründen: Es würde den Amazonas-Regenwald durchqueren).20

Die relativ geringe Entwicklung des Humankapitals (der Bestand an Wissen, Fähigkeiten, Bildung, Gesundheit und anderen Eigenschaften, die zur Fähigkeit der Arbeitskräfte beitragen, wirtschaftlichen Wert zu schaffen) in Verbindung mit relativ geringen Englischkenntnissen21 schränkt den Warenhandel der Region ein und behindert wahrscheinlich auch den Export von Dienstleistungen, obwohl die Zeitzone der Region für den Verkauf von Ferndienstleistungen an nordamerikanische Unternehmen gut geeignet ist.22

Die Globalisierung ist intakt

Die Globalisierung bleibt trotz mehrerer großer Schocks in den letzten Jahren intakt. Ihr Fortbestand ist ein Beweis für die Flexibilität globaler Fabrikationslieferketten. Multinationale Konzerne haben gezeigt, dass sie sich schnell an neue Richtlinien anpassen und auf erhöhte geopolitische Risiken reagieren können. Diese Flexibilität hat dazu beigetragen, dass die Gewinnmargen der Unternehmen das historische Wachstum beibehalten konnten, das die Globalisierung in den letzten Jahrzehnten ermöglicht hat.

Dennoch sind die Vereinigten Staaten in mehreren Bereichen von zentraler strategischer Bedeutung immer noch stark auf Importe aus China angewiesen. Wir erwarten, dass die politischen Entscheidungsträger weiterhin eine Politik verfolgen werden, die darauf abzielt, das Risiko gegenüber China in diesen für die nationale Sicherheit wichtigen Handelsbereichen zu verringern. Diese neue Herausforderung stellt eine Chance für eine Vielzahl von Ländern im Schwellenmarktkomplex dar. Die Handelsinfrastruktur, die Wettbewerbsfähigkeit und die Entwicklung des Humankapitals werden weitgehend darüber entscheiden, welche Länder von diesen Trends profitieren.

Darüber hinaus unterstützt unsere Arbeit eine positive Sicht auf den Industriesektor an den Aktienmärkten weltweit. Michael Cembalest, Chairman of Market and Investment Strategy bei J.P. Morgan Asset & Wealth Management, äußerte sich kürzlich in seinem Ausblick auf das Jahr 2024 positiv über den Industriesektor und verwies auf nachhaltige langfristige Wachstumstreiber und günstige Bewertungen (insbesondere im Vergleich zu Technologieaktien).

 

Anhangstabellen

Handel mit zollpflichtigen Artikeln
Quellen: Peterson Institute for International Economics, USITC DataWeb; Stand der Daten: 30. November 2023. Zollpflichtige Produkte: Produkte, für die 2018 Zölle gegenüber China eingeführt wurden.
Handel mit fortschrittlichen Technologieprodukten
Quellen: US Census Bureau, USITC DataWeb. Datenstand: 30. November 2023. ATP: Produkte mit fortschrittlicher Technologie.
Handel mit zollpflichtigen und zollfreien fortschrittlichen Technologieprodukten
Quellen: Peterson Institute for International Economics, U.S. Census Bureau, USITC DataWeb. Datenstand: 30. November 2023. ATP: Produkte mit fortschrittlicher Technologie. Zollpflichtige Produkte: Produkte, für die die USA 2018 Zölle gegenüber China eingeführt haben. Zollfreie Produkte betreffen Produkte, für die keine Zölle gegenüber China gelten.
Sources: Peterson Institute for International Economics, U.S. Census Bureau, USITC DataWeb. Data as of November 30, 2023. ATP: Advanced technology products. Tariffed products: Products subject to tariffs imposed by the United States on China in 2018. Non-tariffed products referred to products that are not subject to tariffs against China.

1 Obwohl dies außerhalb des Rahmens dieses Artikels liegt, stellen wir auch fest, dass die weltweite Zunahme der Fernarbeit den globalen Handel mit Dienstleistungen angekurbelt hat.Dies ist ein Trend, der sich wahrscheinlich auch weiterhin fortsetzen wird. Tobias Sytsma, „The Globalization of Remote Work: Will Digital Offshoring Make Waves in the U.S. Labor Market?“ RAND Corporation, 2022.

2 Laut der OECD-Datenbank Trade In Value Added (TIVA) sank der Wertschöpfungsanteil an Chinas Bekleidungsexporten von 17,2 % im Jahr 2000 auf 9,4 % im Jahr 2020, während sich der Wertschöpfungsanteil an Chinas Maschinenexporten in diesem Zeitraum mehr als verdoppelte von 2,5 % auf 5,5 %. „TIVA-Hauptindikatoren“, oecd.org, 2023.

3 Obwohl es den Rahmen dieses Artikels sprengen würde, kann man sagen, dass dieser „Schutzwall“ die Bodenschätze, die Qualität des Bildungssystems und die Integration des verarbeitenden Gewerbes einschließt. Dies sind nur einige der vielen Faktoren, die zu Chinas historischem Aufstieg zur Vorherrschaft in der verarbeitenden Industrie beigetragen haben. Für die jüngste Dominanz in der Produktion von Technologien: Alan Weissberger, „ASPIs Critical Technology Tracker findet China in 37 von 44 bewerteten Technologien vorne“, Technology Blog, IEEE Communications Society, Institute of Electrical and Electronics Engineers, 3. März 2023.

4 Wir verwenden innovative Datenstrukturen, die auf dem Kodierungssystem des Harmonisierten Zollsystems (Harmonized Tariff Schedule – HTS) basieren, um die Komponenten der US-Warenimporte zu analysieren. Wir betrachten die HTS-Handelskategorien auf der granularsten Ebene, den zehnstelligen HTS-Codes.

5 Erhebliche Verzögerungen bei der Datenveröffentlichung hindern uns heute daran, diese Frage endgültig zu beantworten. Betrachtet man jedoch die Entwicklung der zollpflichtigen Exporte (in Relation zum BIP) vor und nach 2018 (Beginn des Handelskriegs), so zeigt sich ein starker Anstieg der zollpflichtigen Exporte Vietnams in die USA, während dies für Mexiko nicht der Fall ist. Dies stützt die Annahme, dass die Umleitung des Handels in Vietnam stärker ausgeprägt ist, was darauf zurückzuführen ist, dass Waren von China nach Vietnam exportiert und dann in die Vereinigten Staaten reexportiert werden, um Zölle zu umgehen.

6 Kristalina Georgieva, „Confronting Fragmentation Where It Matters Most: Trade, Debt, and Climate Action“, IWF-Blog, 16. Januar 2023.

7 Das USMCA erhöhte die Anforderung an den regionalen Wertanteil von 62,5 % im NAFTA-Abkommen auf 75 % und verlangt, dass mindestens 70 % der Stahl- und Aluminiumeinkäufe der Hersteller aus Nordamerika stammen. Natürlich bauen chinesische Hersteller auch die Exportinfrastruktur in Mexiko aus, um näher an den US-Verbrauchermarkt heranzukommen und um, laut The Economist, Zölle zu umgehen. „Warum chinesische Unternehmen nach Mexiko strömen: The country offers a back door to the United States“, The Economist, 23. November 2023..

8 Nach Angaben des Instituto Nacional de Estadística y Geografía von 8,9 % im Jahr 2019 auf 8,25 % im Jahr 2023.

9 Wir weisen auch darauf hin, dass die Arbeitskosten in Mexiko nicht nachweislich niedriger sind als in China. Der (bereinigte) Big-Mac-Index des Economist , der üblicherweise zum Vergleich der Arbeitskosten herangezogen wird, zeigt, dass Mexiko 17,1 % und China 15,6 % billiger sind als die USA.

10 Chad P. Bown: „Entkoppeln sich die USA und China nach vier Jahren Handelskrieg?“ Realtime Economics-Blog, Peterson Institute for International Economics, 20. Oktober 2022. 

11 Aus unserer Sicht markierte der April 2021 den Beginn des Inflationsschocks. In diesem Monat stieg die Inflationsrate für Kraftfahrzeuge in den VPI-Daten auf Jahresbasis um mehr als 60 %. 

12 International Trade Reference Codes, U.S. Census Bureau. 

13 Eduardo Jaramillo, „U.S. drug shortages highlight dependence on China, gray supply chains“, The China Project, 7. Juni 2023.

14 „Fact Sheet: President Biden Announces New Actions to Strengthen America’s Supply Chains, Lower Costs for Families, and Secure Key Sectors“, Weißes Haus, 27. November 2023.

15 Justin R. Pierce und David Yu, „Assessing the Extent of Trade Fragmentation“, FEDS Notes, Board of Governors des Federal Reserve System, 3. November 2023. 

16 Wir stellen auch eine Diskrepanz zwischen den Daten zum US-Import aus China und den Daten zum China-Export in die USA fest. Diese Diskrepanz entstand während der Pandemie und besteht seitdem fort. Die Vereinigten Staaten melden mittlerweile weitaus weniger Importe aus China als China als Exporte in die Vereinigten Staaten meldet. Es ist nicht klar, was man von dieser Diskrepanz halten soll, aber sie könnte bedeuten, dass der Rückgang der Gesamtimporte aus China in die Vereinigten Staaten überbewertet wird.

17 Für unsere Analyse dieser Gesetze und ihrer wahrscheinlichen Auswirkungen und Investitionsfolgen siehe Joe Seydl, Jessica Matthews und Ian Schaeffer, „The opportunity in renewed U.S. industrial policy“, J.P. Morgan Private Bank, 1. Juni 2023.

18 Wir weisen darauf hin, dass es sich beim CHIPS Act von 2022 um eine parteiübergreifende Gesetzgebung handelte, sodass diese Aussage nicht als Schwarz oder Weiß interpretiert werden sollte. Wir tun es trotzdem, weil es in den Wahlzyklus passt und weil der ehemalige US-Präsident Donald Trump angekündigt hat, im Falle seiner Wiederwahl 2024 einen Zoll von 10 % auf alle US-Importe zu erheben.

19 Unter Handelsinfrastruktur versteht man sowohl die physische Infrastruktur als auch die Zollinfrastruktur. „Trade Integration and Implications of Global Fragmentation for Latin America and the Caribbean“, Regional Economic Outlook Latin America and the Caribbean, Internationaler Währungsfonds, Oktober 2023. 

20 „Controversial Amazon route of Transcontinental Railway Brazil-Peru“, Global Atlas of Environmental Justice, ejatlas.org, 11. Juni 2023.

21 Insbesondere im Hinblick auf das Pro-Kopf-BIP (ein Indikator für die Kosteneffizienz von Arbeitskräften aus der Perspektive von Unternehmen, die Remote-Arbeit auslagern möchten) fallen die südamerikanischen Länder durch niedrige Englischkenntnisse auf, im Vergleich etwa zu Indien und den Philippinen. English Proficiency Index, Education First, 2023.

22 Der Löwenanteil des wachsenden Exports von Remote-Arbeit nach Nordamerika (und Europa) entfällt auf Arbeitskräfte aus Osteuropa, Südasien und den Philippinen. Fabian Braesemann, Fabian Stephany, Ole Teutloff, et al., „Die globale Polarisierung der Fernarbeit“, PLoS One, 20. Oktober 2022.

Trotz düsterer Prognosen löst sich die globale Wirtschaftsverzweigung nicht auf. Für einige kritische Importe, die die nationale Sicherheit betreffen, sind jedoch Veränderungen im Gange.

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Die hierin beschriebenen Einschätzungen, Strategien und Produkte eignen sich möglicherweise nicht für alle Anleger und können mit Risiken verbunden sein. Die Anleger erhalten unter Umständen weniger als ihren ursprünglichen Anlagebetrag zurück, und die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse. Die Anlageallokation bzw. Diversifizierung ist keine Garantie für einen Gewinn oder eine Absicherung gegen Verluste. Der Inhalt dieses Dokuments sollte nicht als alleinige Grundlage für Anlageentscheidungen verwendet werden. Wir raten Ihnen dringend, sorgfältig abzuwägen, ob sich die erörterten Dienste, Produkte, Anlageklassen (z. B. Aktien, Anleihen, alternative Anlagen, Rohstoffe etc.) und Strategien für Ihre individuellen Erfordernisse eignen. Sie sollten die mit einer Anlagedienstleistung, einem Anlageprodukt oder einer Anlagestrategie verbundenen Ziele, Risiken, Gebühren und Kosten prüfen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen. Kontaktieren Sie Ihren Kundenberater bei J.P. Morgan für diese und weitere Informationen, und um Ihre Ziele/Situation zu besprechen.

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J.P. Morgan hält die in diesen Unterlagen enthaltenen Informationen für verlässlich, leistet jedoch keinerlei Zusicherungen oder Garantien bezüglich deren Richtigkeit, Verlässlichkeit oder Vollständigkeit und übernimmt keine Verantwortung für direkte oder indirekte Verluste oder Schäden, die durch die vollständige oder auszugsweise Verwendung dieser Unterlagen entstehen. Es werden keine Zusicherungen oder Garantien hinsichtlich der in diesen Unterlagen enthaltenen Berechnungen, Grafiken, Tabellen, Diagramme oder Kommentare gegeben, die lediglich Veranschaulichungs-/Referenzzwecken dienen. Die in diesem Dokument zum Ausdruck gebrachten Ansichten, Schätzungen, Anlagestrategien und Anlagemeinungen basieren auf den aktuellen Marktbedingungen. Sie stellen unsere persönliche Einschätzung dar und können sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern. J.P. Morgan übernimmt keine Verpflichtung, die in diesen Unterlagen enthaltenen Informationen im Falle einer Änderung zu aktualisieren. Die hierin dargestellten Ansichten, Schätzungen, Anlagestrategien und Anlagemeinungen unterscheiden sich möglicherweise von denen anderer Bereiche von J.P. Morgan sowie von Ansichten, die mit einer unterschiedlichen Zielsetzung oder in einem anderen Zusammenhang geäußert werden. Die vorliegenden Unterlagen dürfen nicht als Researchbericht verstanden werden. Etwaige prognostizierte Ergebnisse und Risiken basieren ausschließlich auf den genannten hypothetischen Beispielen. Tatsächliche Ergebnisse und Risiken können je nach den konkreten Umständen abweichen. Zukunftsbezogene Aussagen sind nicht als Garantie oder Vorhersage zukünftiger Ergebnisse zu verstehen.

Der Inhalt dieses Dokuments darf nicht dahingehend ausgelegt werden, dass sich daraus eine Sorgfaltspflicht Ihnen oder Dritten gegenüber bzw. eine Beratungsbeziehung zu Ihnen oder Dritten ergibt. Unabhängig davon, ob diese Informationen auf Ihren Wunsch hin erteilt wurden oder nicht, ist der Inhalt dieses Dokuments nicht als Angebot, Aufforderung, Empfehlung oder Ratschlag (ob finanzieller, buchhalterischer, rechtlicher, steuerlicher oder sonstiger Art) seitens J.P. Morgan und/oder seiner Führungskräfte oder Mitarbeiter aufzufassen. J.P. Morgan sowie seine verbundenen Unternehmen und Angestellten bieten keine Beratung in steuerlichen, rechtlichen oder buchhalterischen Fragen. Sie sollten vor jeder Finanztransaktion Ihre eigenen Steuer- oder Rechtsberater sowie Buchhaltungsexperten zu Rate ziehen.

WICHTIGE INFORMATIONEN ZU IHREN ANLAGEN UND MÖGLICHEN INTERESSENKONFLIKTEN

Interessenkonflikte entstehen, wenn JPMorgan Chase Bank, N.A. oder eines ihrer verbundenen Unternehmen (zusammengefasst „J.P. Morgan“) bei der Verwaltung der Portfolios unserer Kunden einen tatsächlichen oder mutmaßlichen wirtschaftlichen oder sonstigen Anreiz haben, in einer Weise zu handeln, die dem Vorteil von J.P. Morgan dient. Konflikte entstehen z. B. (insoweit die nachfolgenden Handlungen für Ihr Konto zulässig sind), wenn: (1) J.P. Morgan in ein Anlageprodukt (wie z. B. einen Investmentfonds, ein strukturiertes Produkt, ein Separately Managed Account oder einen Hedgefonds) investiert, das von JPMorgan Chase Bank, N.A. oder einem verbundenen Unternehmen wie J.P. Morgan Investment Management Inc. ausgegeben oder verwaltet wird; (2) ein Unternehmen von J.P. Morgan von einem verbundenen Unternehmen Leistungen (wie z. B. die Ausführung und Abrechnung einer Transaktion) erhält; (3) J.P. Morgan für den Kauf eines Anlageproduktes für Rechnung eines Kunden Zahlungen erhält; oder (4) J.P. Morgan für erbrachte Leistungen (z. B. Anteilsinhaberbetreuung, Führung von Unterlagen oder Depotdienste) in Bezug auf Anlageprodukte, die für ein Kundenportfolio gekauft wurden, Zahlungen erhält. Weitere Konflikte entstehen dadurch, dass J.P. Morgan zu anderen Kunden Beziehungen unterhält oder auf eigene Rechnung handelt.

Die Anlagestrategien werden sowohl bei J.P. Morgan als auch bei externen Vermögensverwaltern ausgewählt und unterliegen einer ständigen Kontrolle durch unsere Manager-Research-Teams. Unsere Teams für den Portfolioaufbau wählen aus diesen Anlagestrategien diejenigen aus, die wir auf Basis unserer Vermögensallokationsziele und unseres Anlageausblicks für geeignet halten, um das Anlageziel des Portfolios zu erreichen.

Wir bevorzugen grundsätzlich Anlagestrategien, die von J.P. Morgan verwaltet werden. Wir gehen davon aus, dass der Anteil der von J.P. Morgan verwalteten Anlagestrategien bei Strategien wie z. B. Baranlagen und erstklassigen festverzinslichen Anlagen (vorbehaltlich anwendbaren Rechts und mandatsspezifischer Erwägungen) hoch ausfallen wird (und zwar bis zu 100 Prozent).

Während unsere intern verwalteten Strategien in der Regel mit unserer vorausschauenden Anlagepolitik in Einklang stehen und wir sowohl mit den Anlageverfahren als auch mit der Risiko- und Compliancepolitik des Unternehmens vertraut sind, weisen wir darauf hin, dass J.P. Morgan bei einer Einbindung von intern verwalteten Anlagestrategien insgesamt mehr Gebühren erhält. Wir bieten die Möglichkeit, von J.P. Morgan verwaltete Anlagestrategien in bestimmten Portfolios auszuschließen (mit Ausnahme der Geldmarkt- und Liquiditätsprodukte).

Die Six Circles Funds sind in den USA eingetragene Indexfonds, die von J.P. Morgan verwaltet werden. Als Sub-Advisor fungieren Dritte. Obwohl sie als intern verwaltete Strategien eingestuft werden, erhebt JPMC keine Gebühren für die Fondsverwaltung oder andere Fondsdienstleistungen.

RECHTSTRÄGER, MARKEN- & REGULATORISCHE INFORMATIONEN

In den Vereinigten Staaten von Amerika werden Bankkonten und verbundene Dienstleistungen, wie z. B. Girokonten, Spareinlagen und Bankkredite, von JPMorgan Chase Bank, N.A. (FDIC-Mitglied) angeboten.

JPMorgan Chase Bank, N.A. und seine verbundenen Unternehmen (zusammen „JPMCB“) bieten Anlageprodukte an, die im Rahmen der Trust- und Treuhanddienste bankgeführte Anlage- und Depotkonten umfassen können. Sonstige Anlageprodukte und -dienstleistungen, wie z. B. Brokerage- und Beratungskonten, werden von J.P. Morgan Securities LLC („JPMS“), einem Mitglied von FINRA und SIPC, angeboten. Rentenprodukte werden von Chase Insurance Agency, Inc. (CIA), einer zugelassenen Versicherungsagentur, die unter dem Namen Chase Insurance Agency Services, Inc. in Florida tätig ist, zur Verfügung gestellt. Bei JPMCB, JPMS und CIA handelt es sich um verbundene Unternehmen unter gemeinsamer Beherrschung von J.P. Morgan. Die Produkte sind nicht in allen Bundesstaaten verfügbar.

In Deutschland werden diese Unterlagen von J.P. Morgan SE mit Geschäftssitz Taunustor 1 (TaunusTurm), 60310 Frankfurt am Main, ausgegeben. Diese ist von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassen und wird von der BaFin, der deutschen Zentralbank (Deutsche Bundesbank) und der Europäischen Zentralbank (EZB) gemeinsam beaufsichtigt. In Luxemburg werden diese Unterlagen von J.P. Morgan SE – Luxembourg Branch mit Geschäftssitz im European Bank and Business Centre, 6 route de Trèves, L-2633, Senningerberg, Luxembourg, ausgegeben. Diese ist von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassen und wird von der BaFin, der deutschen Zentralbank (Deutsche Bundesbank) und der Europäischen Zentralbank (EZB) gemeinsam beaufsichtigt; J.P. Morgan SE – Luxembourg Branch steht ferner unter Aufsicht der Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) und ist unter R.C.S Luxembourg B255938 eingetragen. In Großbritannien werden diese Unterlagen von J.P. Morgan SE – London Branch mit Geschäftssitz 25 Bank Street, Canary Wharf, London E14 5JP ausgegeben. Diese ist von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassen und wird von der BaFin, der deutschen Zentralbank (Deutsche Bundesbank) und der Europäischen Zentralbank (EZB) gemeinsam beaufsichtigt; J.P. Morgan SE – London Branch steht ferner unter Aufsicht der Financial Conduct Authority und der Prudential Regulation Authority. In Spanien werden diese Unterlagen von J.P. Morgan SE, Sucursal en España mit Geschäftssitz Paseo de la Castellana, 31, 28046 Madrid, Spanien, ausgegeben. Diese ist von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassen und wird von der BaFin, der deutschen Zentralbank (Deutsche Bundesbank) und der Europäischen Zentralbank (EZB) gemeinsam beaufsichtigt; J.P. Morgan SE, Sucursal en España steht ferner unter Aufsicht der spanischen Börsenaufsichtsbehörde (CNMV) und ist bei der Bank von Spanien als Zweigniederlassung von J.P. Morgan SE unter der Nummer 1567 eingetragen. In Italien werden diese Unterlagen von J.P. Morgan SE – Milan Branch mit Geschäftssitz Via Cordusio, n.3, Milan 20123, Milano 20123, Italien, ausgegeben. Diese ist von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassen und wird von der BaFin, der deutschen Zentralbank (Deutsche Bundesbank) und der Europäischen Zentralbank (EZB) gemeinsam beaufsichtigt; J.P. Morgan SE – Milan Branch steht ferner unter Aufsicht der Bank von Italien und der Commissione Nazionale per le Società e la Borsa (CONSOB) und ist bei der Bank von Italien als Zweigniederlassung von J.P. Morgan SE unter der Nummer 8075 eingetragen. Eingetragene Nummer bei der Mailänder Handelskammer: REA MI - 2536325. In den Niederlanden werden diese Unterlagen von J.P. Morgan SE – Amsterdam Branch mit Geschäftssitz im World Trade Centre, Tower B, Strawinskylaan 1135, 1077 XX, Amsterdam, Niederlande, ausgegeben. Diese ist von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassen und wird von der BaFin, der deutschen Zentralbank (Deutsche Bundesbank) und der Europäischen Zentralbank (EZB) gemeinsam beaufsichtigt; J.P. Morgan SE – Amsterdam Branch steht ferner unter Aufsicht von De Nederlandsche Bank (DNB) und der Autoriteit Financiële Markten (AFM) in den Niederlanden. Eingetragen bei der Kamer van Koophandel als Zweigniederlassung von J.P. Morgan SE unter der Registernummer 72610220. In Dänemark werden diese Unterlagen von J.P. Morgan SE – Copenhagen Branch, filial af J.P. Morgan SE, Tyskland mit Geschäftssitz in Kalvebod Brygge 39-41, 1560 København V, Dänemark, ausgegeben. Diese ist von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassen und wird von der BaFin, der deutschen Zentralbank (Deutsche Bundesbank) und der Europäischen Zentralbank (EZB) gemeinsam beaufsichtigt; J.P. Morgan SE – Copenhagen Branch, filial af J.P. Morgan SE, Tyskland steht ferner unter Aufsicht der Finanstilsynet (dänische Finanzmarktaufsicht) und ist bei der Finanstilsynet als Zweigniederlassung von J.P. Morgan SE unter der Nummer 29010 eingetragen. In Schweden werden diese Unterlagen von J.P. Morgan SE – Stockholm Bankfilial mit Geschäftssitz in Hamngatan 15, Stockholm, 11147, Schweden, ausgegeben. Diese ist von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassen und wird von der BaFin, der deutschen Zentralbank (Deutsche Bundesbank) und der Europäischen Zentralbank (EZB) gemeinsam beaufsichtigt; J.P. Morgan SE – Stockholm Bankfilial steht ferner unter Aufsicht der Finansinspektionen (schwedische Finanzmarktaufsicht) und ist bei der Finansinspektionen als Zweigniederlassung von J.P. Morgan SE eingetragen. In Frankreich werden diese Unterlagen von JPMorgan Chase Bank, N.A. – Paris Branch mit Geschäftssitz 14, Place Vendôme, Paris 75001, Frankreich ausgegeben. Diese ist bei der Registerstelle am Handelsgericht Paris unter der Nummer 712 041 334 eingetragen und unterliegt der Zulassung durch die französische Bankenaufsicht, der Autorité de contrôle prudentiel et de résolution, sowie der Aufsicht durch die Autorité des Marchés Financiers, um Anlagedienstleistungen auf französischem Staatsgebiet zu erbringen. In der Schweiz werden diese Unterlagen von J.P. Morgan (Suisse) SA ausgegeben, die in der Schweiz von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) reguliert wird.

J.P. Morgan (Suisse) SA, mit Sitz an der rue du Rhône, 35, 1204, Genf, Schweiz, die von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) als Bank und Effektenhändler in der Schweiz zugelassen ist und beaufsichtigt wird. 

Dies ist eine Werbemitteilung im Sinne der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MIFID II) muss von EMEA Compliance bestätigt werden, da einige Dokumente als Werbung gemäss FIDLEG gelten, aber nicht unbedingt Werbemitteilung gemäss MIFID sind] und des Schweizerischen Finanzdienstleistungsgesetzes (FIDLEG). Investoren sollten die in dieser Werbung genannten Finanzinstrumente nur auf der Grundlage von Informationen zeichnen oder kaufen, die in anwendbaren Rechtsdokumenten enthalten sind, die in den jeweiligen Rechtsordnungen (nach Bedarf) verfügbar sind oder bereitgestellt werden.

In Hongkong werden diese Unterlagen von JPMCB, Hong Kong Branch ausgegeben. Die JPMCB-Niederlassung in Hongkong wird von der Hong Kong Monetary Authority und der Securities and Futures Commission of Hong Kong reguliert. In Hongkong werden Ihre personenbezogenen Daten nach Erhalt Ihres kostenlosen Widerrufs nicht mehr für unsere Marketingzwecke verwendet. In Singapur werden diese Unterlagen von JPMCB, Singapore Branch ausgegeben. Die JPMCB-Niederlassung in Singapur wird von der Monetary Authority of Singapore reguliert. Handels- und Beratungsdienstleistungen sowie die Vermögensverwaltung mit Verwaltungsmandat werden Ihnen von der JPMCB-Niederlassung in Hongkong/Singapur (wie Ihnen mitgeteilt wurde) bereitgestellt. Banking- und Depotbankdienstleistungen werden Ihnen von der JPMCB-Niederlassung in Singapur bereitgestellt. Der Inhalt dieses Dokuments wurde von keiner Aufsichtsbehörde in Hongkong, Singapur oder einer anderen Gerichtsbarkeit überprüft. Wir empfehlen Ihnen daher, dieses Dokument sorgfältig zu prüfen. Sollten Sie Fragen zum Inhalt dieses Dokuments haben, wenden Sie sich bitte an einen unabhängigen professionellen Berater. In Bezug auf Unterlagen, bei denen es sich gemäß dem Securities and Futures Act und dem Financial Advisers Act um Produktwerbung handelt, wurde dieses Werbematerial von der Monetary Authority of Singapore nicht überprüft. JPMorgan Chase Bank, N.A. ist ein nationaler Bankenverband, der gemäß den Gesetzen der Vereinigten Staaten zugelassen wurde. Als Körperschaft ist die Haftung der Gesellschafter beschränkt.

In Lateinamerika kann die Ausgabe dieser Unterlagen in bestimmten Gerichtsbarkeiten eingeschränkt sein. Wir bieten Ihnen unter Umständen Wertpapiere oder andere Finanzinstrumente an und/oder verkaufen Ihnen Wertpapiere oder andere Finanzinstrumente, die möglicherweise nicht gemäß den Wertpapiergesetzen oder der Finanzregulierung Ihres Heimatlandes registriert und nicht Gegenstand eines öffentlichen Angebots sind. Solche Wertpapiere oder Instrumente werden Ihnen ausschließlich auf privater Basis angeboten und/oder verkauft. Unsere Mitteilungen an Sie in Bezug auf derartige Wertpapiere oder Finanzinstrumente, wozu ohne Einschränkung der Vertrieb eines Prospekts, Termsheets oder andere Angebotsunterlagen zählen, sind nicht als Aufforderung zum Verkauf oder Empfehlung zum Kauf eines Wertpapiers oder Finanzinstruments in Gerichtsbarkeiten auszulegen, in denen eine solche Aufforderung oder Empfehlung unrechtmäßig wäre. Ferner können derartige Wertpapiere oder Finanzinstrumente bestimmten regulatorischen und/oder vertraglichen Auflagen im Hinblick auf die anschließende Übertragung durch Sie unterliegen, und Sie sind allein dafür verantwortlich, solche Auflagen festzustellen und ihnen nachzukommen. Sofern der Inhalt dieses Dokuments Bezugnahmen auf einen Fonds enthält, darf dieser Fonds ohne die vorherige Registrierung der Wertpapiere des Fonds unter Einhaltung der Gesetze der jeweiligen Gerichtsbarkeit in keinem lateinamerikanischen Land öffentlich angeboten werden. Ein öffentliches Angebot von Wertpapieren, darunter auch der Anteile des Fonds, ohne vorherige Registrierung bei der brasilianischen Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde CVM ist grundsätzlich verboten. Die brasilianischen und die mexikanischen Plattformen bieten derzeit möglicherweise einige Produkte bzw. Dienstleistungen nicht an, die in den Unterlagen erwähnt werden.

JPMorgan Chase Bank, N.A. (JPMCBNA) (ABN 43 074 112 011/AFS-Lizenz Nr.: 238367) wird von der Australian Securities and Investment Commission sowie der Australian Prudential Regulation Authority reguliert. Das von JPMCBNA in Australien zur Verfügung gestellte Material ist ausschließlich für „Wholesale-Kunden“ bestimmt. Für die Zwecke dieses Absatzes hat der Begriff „Wholesale-Kunde“ die in Abschnitt 761G des Corporations Act von 2001 (Cth) angegebene Bedeutung. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie gegenwärtig oder zu einem zukünftigen Zeitpunkt kein Wholesale-Kunde mehr sind.

JPMS ist ein eingetragenes ausländisches Unternehmen (Übersee) (ARBN 109293610) mit Geschäftssitz in Delaware, USA. Gemäß den Lizenzanforderungen für australische Finanzdienstleistungen erfordert die Ausübung eines Finanzdienstleistungsgeschäfts in Australien einen Finanzdienstleister wie J.P. Morgan Securities LLC (JPMS), um eine australische Lizenz für Finanzdienstleistungen (AFSL) zu halten, sofern keine Ausnahme gilt. JPMS ist von der Anforderung einer AFSL gemäß dem Corporations Act von 2001 (Cth) (Act) für die Ihnen erbrachten Finanzdienstleistungen befreit und wird nach US-amerikanischem Recht, das vom australischen Recht abweicht, von der SEC, der FINRA und der CFTC reguliert. Das von JPMS in Australien zur Verfügung gestellte Material ist ausschließlich für „Wholesale-Kunden“ bestimmt. Die in diesen Unterlagen enthaltenen Informationen sind nicht für einen anderen Kreis von Personen in Australien bestimmt und dürfen weder direkt noch indirekt weitergeleitet werden. Für die Zwecke dieses Absatzes hat der Begriff „Wholesale-Kunde“ die in Abschnitt 761G des Acts angegebene Bedeutung. Bitte informieren Sie uns umgehend, wenn Sie gegenwärtig oder zu einem zukünftigen Zeitpunkt kein Wholesale-Kunde mehr sind.

Dieses Material wurde nicht speziell für Anleger in Australien erstellt. Das Material:

  • kann Hinweise auf Beträge in Dollar enthalten, die sich nicht auf australische Dollar beziehen;
  • kann finanzielle Informationen enthalten, die nicht australischen Gesetzen oder Praktiken entsprechen;
  • bezieht sich möglicherweise nicht auf Risiken, die mit Anlagen in Fremdwährung assoziiert sind; und
  •  bezieht sich nicht auf australische Steuerfragen.

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